Fleisch ist eine der am besten geeigneten und leicht verdaulichen Ernährungsformen für den menschlichen Verdauungstrakt. Magen, Darmenzyme und Galle spalten die Proteine und Fette im Fleisch effizient in Aminosäuren und Fettsäuren auf, die anschließend ins Blut aufgenommen werden. Dabei bleiben fast keine Abfallprodukte übrig, die ausgeschieden werden müssen. Für eine optimale Verdauung und Nährstoffaufnahme muss der Magen jedoch einen stark sauren pH-Wert von 1,5 bis 3,0 aufrechterhalten. Starke Magensäure ist notwendig, um Pepsin, ein proteinspaltendes Enzym, zu aktivieren. Damit dieses saure Enzym in den Zwölffingerdarm gelangen kann, werden Hormone (Sekretin und Cholecystokinin) freigesetzt, die die Sekretion von Pankreassaft und Galle anregen. Bei unzureichender Magensäureproduktion verbleibt unverdautes Fleisch im Darm und gärt, was zu starken Blähungen, Völlegefühl und Sodbrennen führt.