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Ich habe meine Ernährung auf gesunde Ernährung umgestellt, aber warum habe ich Hautausschläge und schmerzt mein ganzer Körper?

Autor
  • Lumen
Kategorie
  1. Pflanzengifte
  2. Oxalsäure
Das Phänomen, bei dem Oxalsäurekristalle, die sich über einen längeren Zeitraum im Körper angesammelt haben, nach Umstellung auf eine oxalsäurearme Ernährung abgebaut und ausgeschieden werden, wird als „Oxalat-Clearance“ oder „Oxalat-Dumping“ bezeichnet.
Bei diesem komplexen Reinigungsprozess, der tief in den Darm vordringt, um mikroskopisch kleine Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen, erkennt unser Immunsystem Oxalsäure als gefährliche Substanz. Dies löst starke Entzündungsreaktionen aus, stimuliert Nerven und Blutgefäße und verbraucht große Mengen an Elektrolyten. Infolgedessen können entlang der Ausscheidungswege im gesamten Körper sehr unterschiedliche und mitunter schwere Entgiftungsreaktionen auftreten.
Wir bieten eine umfassende Zusammenfassung der Symptome, die während der Oxalsäureausscheidung auftreten können, kategorisiert nach Körperteil und Organsystem.

1. Haut (häufigster Drainageweg)

Die Haut ist einer der Hauptwege, über die Oxalsäure ausgeschieden wird, und Hautsymptome treten sehr häufig während der Ausscheidungsphase auf.
Hautausschlag und Juckreiz: Es treten starker Juckreiz, rote oder weiße Beulen, Blasen, Furunkel, Quaddeln usw. auf.
Hautablösung: Die Haut an Zehen, Füßen und Fingerspitzen schält sich ab oder wird abgeschürft.
Kristall- und Pulverausstoß: Sie können möglicherweise direkt beobachten, wie sich feine, sandartige weiße Kristalle auf der Haut um Ihre Fingernägel oder Beine bilden oder wie beim Kratzen ein weißes, staubartiges Pulver (Wolke) ausgestoßen wird.

2. Harnsystem und Urin

Da die Nieren das primäre Ausscheidungsorgan für Oxalsäure sind, verändert sich der Zustand des Urins während der Ausscheidungsphase dramatisch.
Kristallurie: Trüber Urin oder feines, sandartiges Sediment ist im Urin sichtbar.
Harnwegsanomalien und Schmerzen: Es treten vorübergehend Symptome auf, die einer Harnwegsinfektion ähneln, wie z. B. häufiger Harndrang, Harndrang (plötzlicher und starker Drang zu urinieren), Blasenschmerzen und Brennen in der Harnröhre.
Urinfarbe und -geruch: Ihr Urin kann dunkler als gewöhnlich werden, oder Ihr Urin oder Achselschweiß kann mehrere Tage lang einen üblen Geruch nach Ammoniak verströmen, selbst wenn Sie viel Wasser trinken.
Sonstiges: Sowohl Männer als auch Frauen klagen über Beschwerden im Bereich der Harnwege; bei Männern können weiße, sandartige Partikel an der Penisspitze gefunden werden, und es können Nierensteine ​​ausgeschieden werden.

3. Verdauungssystem und Kot

Oxalsäure wird auch über die Darmschleimhaut freigesetzt und verursacht die im vorangegangenen Gespräch erwähnten Druckempfindlichkeit im Oberbauch oder Bauchkrämpfe.
Veränderungen im Stuhl: Der Stuhl hat eine körnige oder sandige Konsistenz und kann nicht identifizierbare Flecken oder Bruchstücke enthalten.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts: Es können chronischer Durchfall, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Gallenblasenbeschwerden, Darmkrämpfe und stechende Bauchschmerzen, Hämorrhoiden usw. auftreten.

4. Gesichtsschleimhaut und Atmungssystem (Augen, Nase, Mund, Lunge)

Oxalsäurekristalle treten außerdem über die Tränendrüsen, die Speicheldrüsen und die Atemwegsschleimhaut aus.
Augen: Während eines Nickerchens oder einer Ruhepause kann eine mit feinem weißen Sand vermischte Flüssigkeit aus den Augen austreten. Morgens nach dem Aufwachen können die Augen aufgrund eines dicken, groben, sandartigen Augenausflusses verklebt und geschlossen bleiben. Die Augen können brennen und sich röten, und es kann sich durch verstopfte Tränenkanäle oder eine Immunreaktion ein Gerstenkorn bilden.
Atemwege und Schleimhäute: Es kann zu zähem Schleim, Heiserkeit und Halsschmerzen kommen. Beim Aushusten kann täglich ein harter, weißer, nagelähnlicher Gegenstand (ein Klumpen Oxalsäure) zusammen mit Schleim (Auswurf) abgehustet werden.
Mundhöhle: Zahnfleisch und Zähne werden empfindlich (Zahnempfindlichkeit), und es kommt zu vermehrtem Zahnsteinbefall auf der Zahnoberfläche.

5. Neurologische und psychiatrische Symptome (Gehirn und Hormone)

Wenn der Oxalsäurespiegel im Blut ansteigt, wird der Energiestoffwechsel im Gehirn und Nervensystem gestört und es kommt zu Entzündungen, wodurch mentale und neurologische Symptome auftreten, als handele es sich um eine akute Vergiftung.
Beeinträchtigung der Gehirnfunktion: Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen und Migräne.
Schlaf- und Regulationsstörungen: Schwere Schlaflosigkeit (Schlafstörung), extreme Müdigkeit, beeinträchtigte körperliche Koordination (Ungeschicklichkeit wie das Fallenlassen von Gegenständen oder häufiges Anstoßen an Dinge).
Stimmungsschwankungen: Depressionen ohne erkennbaren Grund, extreme Angstzustände, Panikattacken, Reizbarkeit (Wut), Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen.

6. Muskeln, Gelenke und Herz-Kreislauf-System

Gelenke und Bindegewebe: Durch die Freisetzung von Oxalsäure, die sich in Knochen, Sehnen und Gelenken abgelagert hat, entstehen Gelenkschmerzen, Entzündungen, Schwellungen sowie Nacken- und Rückenschmerzen. Akute Schmerzen, ähnlich wie bei Gicht, können sogar in Gelenken auftreten, die zuvor nie geschmerzt haben.
Kardiovaskuläre und metabolische Störungen: Es können niedriger Blutdruck, Herzklopfen (Tachykardie), Schwindel und eine schwere zelluläre Azidose auftreten.

7. Reaktivierung einer latenten Infektion

Während des Abbauprozesses konzentriert sich das Immunsystem auf die Verarbeitung der Oxalsäurekristalle, wodurch andere Abwehrfunktionen vorübergehend geschwächt oder verborgene Viren freigesetzt werden können. Dies kann zu einem Krankheitsschub führen, bei dem latente Infektionen wie Herpes simplex (Lippenherpes) oder das Epstein-Barr-Virus (EBV) vorübergehend reaktiviert werden.

💡 Tipps für alle, die das Oxalsäure-Ausscheidungssystem durchlaufen

Diese Ausscheidungssymptome zeigen ein sehr unberechenbares und zyklisches Muster: Sie treten plötzlich und unerwartet auf und verschwinden dann wieder spurlos . Tatsächlich können sich die Symptome sogar verschlimmern, wenn sich Ihr Gesundheitszustand verbessert oder die Nierenfunktion sich erholt, um noch mehr Giftstoffe auszuscheiden.
Auch wenn es beunruhigend oder alarmierend wirken mag, handelt es sich hierbei um einen natürlichen Heilungsprozess Ihres Körpers. Sollten die Ausscheidungssymptome jedoch zu stark sein, ist es ratsam, die Ausscheidung durch die Einnahme einer kleinen Menge Oxalsäure (enthalten in dunkler Schokolade, schwarzem Tee usw.) zu verlangsamen . Zusätzlich sollten Sie ausreichend Kalzium, Magnesium, natürliches Salz (Meersalz) und Zitronensäure (Zitronenwasser) zu sich nehmen, um Entzündungen zu lindern und Elektrolytverlusten vorzubeugen.
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