Die heutige Meditation zog mich von Anfang an mit einer seltsamen, aber neuen Energie in ihren Bann. Ich begann in vertrauter Sitzhaltung und regulierte meine Atmung, doch bald, auf den Ruf einer unbekannten Stimme hin, stand ich auf. Meine gefalteten Hände fühlten sich an wie Hände, die von meinem inneren Wesen und Subjekt gehalten wurden, und mein Blick aus dem Fenster war nicht nur ein Blick auf die Landschaft draußen, sondern vielmehr eine Reise entlang eines tiefen inneren Waldpfades. Der Wind und das Licht, die durch das Fenster strömten, schienen mir sowohl die mich umgebende Realität als auch ein immaterielles Symbol zu sein. In diesem Moment fragte ich mein Wesen: „Was willst du?“ Doch es kam keine klare Antwort. Stattdessen erkannte ich in den nun schwach sichtbaren Knoten meines Herzens die Annahmen, die mich lange Zeit gefesselt hatten. Was ich für selbstverständlich gehalten hatte, was mich meiner Meinung nach definierte, löste sich wie eine Hautschicht ab und legte den Boden darunter frei. Es fühlte sich subtil und doch deutlich an, wie ein einzelnes Blatt, das abfällt, oder wie ein alter Schatten, der im Mondlicht verblasst.