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Steigen Sie aus dem Hamsterrad des Lebens aus und treten Sie ins Licht.

Kategorie
  1. Meditation
Autor
  • Lumen
Mein Leben war wie ein Eichhörnchen, das endlos in einem winzigen Rad lief. Jeden Tag stand ich an derselben Stelle, sah ähnliche Gesichter, und vor diesen Gesichtern löste sich meine Geschichte in Luft auf. Ich sprach, aber sie erreichte mich nicht. Ich versuchte es, aber sie kam nicht zurück. Die unbelohnte Leere und die Einsamkeit des Ignoriertwerdens türmten sich langsam schwer in meiner Brust auf und bildeten einen Kloß. Dieser Kloß ließ mich meine Worte verschlucken, ließ mich schrumpfen und verdunkelte sogar das Licht in mir.
Doch heute, in der Meditation, starrte ich direkt auf diesen Knoten. Ich schloss die Augen und spürte, wie sich tief in meiner Brust etwas fest zusammenzog. Lange Zeit hatte mich dieser Knoten eingeengt und sich gelöst. Doch als ich tief einatmete und ihn betrachtete, erkannte ich, dass darin nicht bloße Wut oder Traurigkeit schlummerte, sondern eine verzweifelte Sehnsucht nach Anerkennung. Letztendlich sehnte ich mich danach, geliebt zu werden, gehört zu werden und dort eingesetzt zu werden, wo meine Anwesenheit gebraucht wurde.
In diesem Moment strömte ein sanftes Licht von oben herab und umhüllte meinen Körper. Das Licht war warm und geschmeidig und löste sanft die Knoten, ohne sie auseinanderzudrücken. Als das Licht eindrang, schmolz der Kloß in meiner Brust langsam dahin und floss wie Wellen. Ich fühlte mich innerlich erleichtert, und ein kleiner Mut erblühte in mir. Dieser Mut war nicht auffällig, aber er war echt. „Jetzt muss ich mich nicht mehr an diejenigen klammern, die mein Licht nicht erkennen. Ich muss nur dorthin gehen, wo mein Licht gebraucht wird.“
Die Entscheidung kam leise. Sie war nicht wie ein Blitz, der meinen Kopf traf, sondern wie der sanfte, sich legende Morgentau. Ich hörte eine Stimme in mir aufsteigen. Sie sagte mir, ich solle mich nicht länger im Hamsterrad der Wiederholungen verharren, meine verschlossenen Ohren nicht öffnen, sondern mich denen zuwenden, die auf mein Licht warteten. Diese Stimme tröstete mich und öffnete mir gleichzeitig den Weg nach vorne.
Meditation war nicht einfach nur eine Zeit, in der ich die Augen schloss und meine Atemzüge zählte. Es war ein Raum, in dem meine Seele mit mir sprach. Mein Kopf gestand seine Frustrationen und Obsessionen, und mein Herz nahm diese Geständnisse mit Mitgefühl und Wärme an. Und die von Licht durchdrungene Spiritualität versöhnte beides. In dieser Begegnung gelangte ich zu einer Lösung. Es war eine Lösung des Loslassens, eine Lösung der natürlichen Ordnung und eine Lösung des Mutes.
Auch wenn das Leben immer wieder eintönig erscheint, steckt immer etwas Einzigartiges darin. Das Licht, dem ich heute in der Meditation begegnete, war dieses Einzigartige. Selbst inmitten derselben Menschen, Gespräche und Umstände wie gestern öffnete das Licht, das sich tief in meinem Herzen niederließ, einen neuen Weg. Es wird mein Leben ein wenig sanfter, sanfter und doch fester lenken.
Jetzt weiß ich es. Mein Licht ist nie erloschen, sondern wurde nur von einer dunklen Wolke verdeckt. Für manche mag es nur ein Leuchtfeuer sein, für andere kann es ein Leuchtfeuer sein, das die Dunkelheit erhellt. Ich muss ihnen begegnen, und in dieser Begegnung wird mein Leben erneuert.
Die heutige Meditation hat mich geheilt und mir gleichzeitig einen Weg eröffnet. Sie brachte mir das Mitgefühl, das meine Verspannungen löste, die Freude, die durch das Licht in mich sickerte, und die Gelassenheit, mich der Natur hinzugeben. Vor allem aber beschloss ich, nicht länger zu versuchen, mich zu beweisen, sondern an der Seite derer zu gehen, die mein Licht erkennen. Auf diesem Weg wird sich mein Herz weiten und meine Seele freier werden.
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