Doch mit der Zeit verlagerte sich meine Bühnenpräsenz immer mehr in den Hintergrund. Anfangs betrachtete ich die harte Arbeit als Teil des Lernprozesses. Doch mit den endlosen Verwaltungsaufgaben, der Mitgliederverwaltung und sogar den persönlichen Terminkalendern der Lehrer war ich keine Tänzerin mehr, sondern die unsichtbare Hand, die das alles möglich machte. Die versprochene Lernzeit wurde von anderen Mitgliedern vernachlässigt, und ich war immer gezwungen, mich still und vorsichtig in einer Ecke des Studios zu bewegen. Tanzen, das mir eigentlich eine Möglichkeit hätte sein sollen, mich unter den leidenschaftlichen Blicken anderer frei auszudrücken, wurde zu einer schüchternen Geste in einer kalten Ecke.