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Arabeske

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  • Lumen
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  1. Terminologie
Eine Arabeske-Pose, bei der Sie auf einem Bein stehen, während das andere Bein gerade nach hinten ausgestreckt ist. Stützen Sie Ihren Oberkörper fest mit kräftigen Bauch- und Rückenmuskeln und halten Sie Ihren Rücken gerade und lang. Vermeiden Sie es, die Schultern nach vorne zu schieben, das Kinn anzuheben oder den Kopf zu neigen, da dies die schönen Linien der Arabeske beeinträchtigt.
Die Arabeske ist eine Bewegung, bei der das Bein nach hinten angehoben wird und die eine organische Bewegung von Becken und Wirbelsäule erfordert. Obwohl diese Bewegung schöne Linien erzeugt, kann eine falsche Ausführung zu starker Belastung des unteren Rückens (Lendenwirbelsäule) führen.
Die Wirkung von Arabesken auf die Taille
Beckenkippung und kompensatorische Wirbelsäulenbewegung: Beim Anheben des Beins nach hinten kippt das Becken natürlicherweise nach vorn. Um den Oberkörper aufrecht zu halten und die ästhetischen Linien der Arabeske beizubehalten, muss sich die Wirbelsäule in diesem Moment strecken und drehen, um eine kompensatorische Bewegung auszuführen.
Lokale Überlastung der Lendenwirbelsäule: Wenn die natürliche Krümmung der Wirbelsäule (Brust- und Lendenwirbelsäule) nicht flexibel über die gesamte Wirbelsäule verteilt wird und stattdessen versucht wird, die Beinhöhe durch übermäßiges Beugen des flexiblen unteren Rückens (Lendenwirbelsäule) auszugleichen, entsteht eine lokale Überlastung der Lendenwirbelsäule. Dies kann zu einer übermäßigen Lendenlordose (Hohlkreuz) führen.
Muskelungleichgewicht und Risiko von Ermüdungsbrüchen: Konzentriert man sich bei einer Arabesque ausschließlich auf das Anspannen der Rückenstrecker, um den unteren Rücken zu beugen, gerät das Gleichgewicht der Muskulatur im vorderen und hinteren Rumpfbereich aus dem Gleichgewicht. Wiederholt man diese Fehlbewegung, kann dies zu starken Schmerzen im Lendenbereich und in schweren Fällen zu einer Spondylolyse führen, einer Form des Ermüdungsbruchs, der durch wiederholtes Biegen der Knochen verursacht wird.
Arabesken-Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Rückenverletzungen
Starke Bauchmuskelanspannung und Rumpfstabilität: Um die Spannung im unteren Rücken zu reduzieren, müssen Sie den Oberkörper stützen, indem Sie Bauch und Zwerchfell anspannen. Spannen Sie Ihre Rumpfmuskulatur fest an, indem Sie den geraden Bauchmuskel (Rectus abdominis) richtig anziehen, um ein Vorwölben der Rippen und damit ein Hohlkreuz zu verhindern.
Eine sanfte Krümmung des gesamten Rückens: Anstatt nur den unteren Rücken zu beugen, sollte ein gleichmäßiger, langer Bogen vom oberen Rücken (Brustwirbelsäule) über den Brustkorb bis zum Nacken (Halswirbelsäule) gebildet werden. Die gleichmäßige Bewegung über die gesamte Wirbelsäule trägt dazu bei, den Druck auf den unteren Rücken zu reduzieren.
Richtige Verwendung der Hüftgelenke und der Unterkörpermuskulatur: Für die Arabesque müssen Sie zuerst die Gesäßmuskeln (insbesondere den Musculus gluteus medius) anspannen, um das Bein anzuheben, und die Oberschenkelmuskulatur und das Hüftgelenk des Standbeins fest fixieren (verriegeln).
Korrekte Körperhaltung hat Vorrang vor Körperhöhe: Vermeiden Sie unbedingt, die korrekte Ausrichtung des Oberkörpers zu verändern, um die Beine höher zu heben. Achten Sie darauf, Becken und Schultern nicht zu verdrehen; die korrekte Position (Ausrichtung) von Becken und Wirbelsäule ist wichtiger, selbst wenn dies eine geringfügige Reduzierung der Beinhöhe bedeutet.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn sich Ihr unterer Rücken während der Arabesque anfühlt, als würde er gleich brechen, deutet dies auf eine Fehlfunktion Ihres Körpers aufgrund von Kompensationsmechanismen hin. In diesem Fall ist Vorsicht geboten. Sollten die Rückenschmerzen anhalten, empfiehlt es sich, Bewegungen zu vermeiden, die den Rücken stark überstrecken, und einen Spezialisten oder Arzt aufzusuchen.