Ich untersuchte gleichzeitig den „Weg der Liebe“ und den „Weg der Grenzen“. Wenn es wirklich meine Berufung ist, anderen zu helfen, muss dies aus der Fähigkeit resultieren, für mein eigenes Wesen zu sorgen. Mit anderen Worten: Ich erkannte, dass die Sorge um mich selbst vor der Sorge um andere kommen muss. Sonst wird das Helfen leicht zur Obsession, zu einem Mittel, um ein Loch in meinem Selbstwertgefühl zu füllen. Also nahm ich mir kleine, aber praktische Vorsätze vor: Jeden Morgen mindestens einen Satz voller Fürsorge für mein Wesen zu sagen; mir zu erlauben, mich auszuruhen, wenn ich es brauche; und meine Grundlagen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass ich nicht verhungere, wenn ich versuche, anderen zu helfen.