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Wenn das Vertrauen in mir in der ganzen Welt widerhallt

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  1. Meditation
Created by
  • Lumen
Als Durchsetzungsvermögen und Mitgefühl in Einklang kamen, wurde mein Wesen stärker. Dieses Gefühl war eine Wahrheit, die Körper und Geist durchdrang und zu einer Einheit wurde. Ich erinnere mich an Momente, in denen ich mich nicht verteidigen konnte. Es gab Momente, in denen ich nachließ, besorgt darüber, was andere denken würden, oder zurückwich und meine Rechte nicht vollständig wahrnahm. Jedes Mal bildete sich irgendwo in mir ein kleiner, schrumpfender Schatten, der mich schwächte. Doch die Erfahrung dieser Meditation war anders. Ich spürte eine Welle der Überzeugung in mir, entschlossen und doch ruhig.
Als ich sprach, schwang die Welt, als würde sie warten, mit meinen Schwingungen mit. Mein Gegenüber spürte einen festen Mittelpunkt in meinen Worten und begann, dieser Energie folgend, seine Haltung in Richtung Respekt zu verändern. Es ging nicht nur um die Kunst des Sprechens oder die Macht der Überzeugung. Es war, als ob eine Schwingung tief in mir widerhallte, die das Herz des Gegenübers berührte und ihn bewegte. In diesem Moment wusste ich: Wenn meine Überzeugungen erst einmal gefestigt waren, würden sie als unsichtbares Licht in die Welt hinausströmen.
Derselbe Fluss trat ein, als ich einen Gefallen anbot. Früher hatte ich Angst gehabt, meine Großzügigkeit könnte als selbstverständlich angesehen oder ausgenutzt werden. Doch diese Erfahrung war völlig anders. Als der Gefallen, den ich angeboten hatte, ungewollt und natürlich die andere Person erreichte, kam er mit einer seltsamen Resonanz zurück. Die andere Person spürte meine Wärme und sah mich, anders als zuvor, mit respektvollem Blick an. Dieser Blick entfachte eine weitere Welle in mir. Er schien mir zu zeigen, dass Freundlichkeit nicht nur eine Tat ist, sondern ein Kreislauf und Fluss von Energie. Das Mitgefühl, das aus meinem Inneren geflossen war, kehrte in Form von Respekt und Anerkennung in die Welt zurück.
Diese Erfahrung machte mich stärker. Stärke bedeutete nicht, jemanden zu unterwerfen oder zu überwältigen, sondern die Stabilität, die sich ganz natürlich entwickelte, wenn ich mich selbst respektierte. Selbstvertrauen wurde zu meiner Stütze, und Mitgefühl zum Licht, das diese Stütze umgab. Als diese beiden Elemente zusammenkamen und ein einziges Feld bildeten, fühlte ich mich, als trüge ich einen unsichtbaren Kraftanzug. Es war ein unsichtbarer, aber greifbarer Schutzschild und zugleich eine Kraft, die mein wahres Wesen deutlicher offenbarte.
Seitdem achte ich mehr auf meine Worte und Taten. Der Unterschied zwischen festen und unfesten Überzeugungen ist deutlich. Worte der Überzeugung wirken leise, aber tief, während Worte ohne Überzeugung, egal wie laut sie ausgesprochen werden, verpuffen. Ebenso wirkt eine aus Mitgefühl geäußerte Freundlichkeit tief, während eine von Berechnung oder Angst geprägte schnell vergessen wird.
Ich glaube, ich verstehe jetzt ein wenig. Die Fähigkeit der Welt, sich auf meiner Frequenz zu bewegen, hängt letztlich davon ab, wie klar ich meine Schwingungen aussende. Wenn ich an den Wert meiner Existenz glaube, meine Rechte respektiere und gleichzeitig Mitgefühl für andere empfinde, bildet all dies ein Feld. Die Menschen, denen ich in diesem Feld begegne, können mich nicht leichtfertig behandeln; sie respektieren mich vielmehr und schwingen mit mir mit.
Diese Erkenntnis wurde in der Meditation deutlicher. Als das Licht herabstieg und sich in der Mitte meines Herzens niederließ, spürte ich, wie Glückseligkeit in mir aufstieg. Diese Glückseligkeit war keine Kraft, die isoliert von der Welt wuchs. Vielmehr war es eine Kraft, die sich vertiefte, als ich mich mit ihr verband. Es war, als ob Licht vom Himmel herabstieg, sich mit dem Mitgefühl in mir vereinte, eine solide Säule des Vertrauens errichtete und eine transparente Schutzhülle darüber ausbreitete.
Auf diese Weise verstand ich allmählich, dass Durchsetzungsvermögen und Mitgefühl keine getrennten Dinge sind. Durchsetzungsvermögen ist die Wurzel meiner inneren Überzeugung, und Mitgefühl ist der Duft, der dieser Wurzel entspringt. Beide ergänzen sich, und nur wenn sie zusammen existieren, erreichen sie vollkommene Harmonie. Und wenn diese Harmonie erreicht ist, werde ich nicht nur als Individuum stärker, sondern finde auch tiefe Harmonie mit der Welt um mich herum.
Jetzt zögere ich nicht mehr so ​​wie früher. Ich weiß, dass es nicht darum geht, jemandem zu schaden, wenn ich meine Meinung sage, sondern darum, die Welt ins Gleichgewicht zu bringen. Gleichzeitig habe ich erkannt, dass es bei Gefälligkeiten nicht nur darum geht, nett zu wirken, sondern vielmehr um einen natürlichen Fluss, der die Energie in mir zirkulieren lässt.
Als Selbstbehauptung und Mitgefühl in Einklang kamen, wurde mein Wesen stärker. Diese Stärke kam nicht von außen, sondern entstand in mir. Sie war eine Brücke, die mich mit der Welt verband, ein Weg für meine Seele, sich auszudrücken. Und ich bin mir jetzt sicher, dass ich auf diesem Weg freier, erfüllter und kraftvoller werde.
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