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Leiden Sie nicht mehr allein. Eine einzige „warme Begegnung“ kann Ihr Leben heilen und Freude in Ihr Leben bringen.

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  1. Meditation
Created by
  • Lumen
Eines Tages ging mir ein leises Kribbeln durch den Kopf. Ich erhielt eine Einladung zu einem Treffen, das ich schon lange besuchen wollte, dem ich aber nicht viel entgegengebracht hatte. Es fühlte sich an wie ein Signal, auf das etwas in mir gewartet hatte. Trotz der Menschen, die ich noch nicht getroffen hatte, und des Ortes, den ich noch nicht betreten hatte, hallte das Treffen bereits warm in mir nach. Wie Sonnenlicht, das in einen geschlossenen Raum fällt, oder der Duft von Blumen, die nach einem langen Winter zum ersten Mal blühen, stieg eine unerklärliche positive Stimmung in mir auf.
Ich weiß, dass Hoffnung oft durch die kleinsten Risse sickert. Freude erblüht oft aus den bescheidensten Anfängen. Ich hatte das Bauchgefühl, dass dieses Treffen für mich zu einer solchen Art von Riss werden würde.
Ich war einmal in einem Sumpf tiefen Schmerzes versunken. Angst raubte mir den Atem, und Lethargie lastete schwer auf meinem Körper. Einsamkeit legte ihre kalten Hände um meine Schultern, und Vergleiche und Entbehrungen folgten mir wie endlose Schatten. Die Welt floss gleichgültig an mir vorbei, während ich das Gefühl hatte, die Zeit stehe still. Damals fühlte ich mich wie ein Kind, verloren in der Dunkelheit, ohne Licht. Doch so wie eine Mutter ihr Kind umarmt, wenn es in Tränen ausbricht, so umarmte mich auch das Selbst in mir, das Selbst in meinem Herzen.
Diese Umarmung war weder ein Wort noch eine Logik. Es war einfach ein Gefühl der Sehnsucht, ein Gefühl des Mitgefühls. Ich ärgere mich nicht über den Schmerz, den ich ertragen habe. Ihm verdanke ich, wer ich heute bin, und dank der Wärme, die ich aus diesem tiefen Sumpf geschöpft habe, kann ich diese Wärme nun mit anderen teilen.
Jetzt möchte ich ein Zeuge der Hoffnung sein. Die Verzweiflung, die ich erlebt habe, gehört nicht mehr mir. Ich weiß, sie war Teil einer langen Reise hin zur Freude. Wer den Sumpf überquert hat, kann am Fluss sitzen und anderen helfen. Ich möchte diese Hand sein. Ich möchte ihnen ins Ohr flüstern: „Du bist nicht allein, und selbst in deiner Dunkelheit gibt es Licht.“ Dieses Licht ist nicht groß. Es ist nur ein sanfter Klaps auf die Schulter, ein Blick, der auf einem müden Herzen verweilt, oder eine sanfte, tröstende Stimme. Aber ich habe verstanden, dass es diese kleinen Dinge sind, die Wunder bewirken können, die Leben retten.
Mein Herz rast beim Gedanken an dieses bevorstehende Treffen. Wir haben uns noch nicht unterhalten oder Kontakte geknüpft, aber ich glaube schon jetzt, dass dort ein Funke Hoffnung entzündet wird. Es ist eine Vorahnung, ein Flüstern spiritueller Intuition. Menschen kommen nicht einfach zufällig zusammen. So wie Sterne an ihren jeweiligen Plätzen leuchten und Sternbilder bilden, so verbirgt sich auch in menschlichen Begegnungen eine unsichtbare Vorsehung. An dem Ort, den ich betrete, treffe ich vielleicht eine andere Version meiner selbst. Und in dieser Begegnung wird Freude wie eine Blume erblühen.
Ich träume. Dass die Gespräche bei diesem Treffen nicht nur ein Wortwechsel bleiben. Dass sie zu Leuchtfeuern werden, die die Dunkelheit des anderen erhellen. Dass die Wunden des Lebens durch die Hände des anderen gelindert werden. Ich sehe mich dort lächeln. Und ich stelle mir vor, wie sich dasselbe Lächeln über die Gesichter derer ausbreitet, die vor mir sitzen. Es ist eine stille Hymne, ein stilles Gedicht.
Hoffnung leuchtet heller, wenn man sie teilt, als wenn man sie allein behält. Freude wächst, wenn man sie teilt, nicht wenn man sie im eigenen Herzen behält. Ich möchte nun die Gnade und das Licht des Lebens, die ich erfahren habe, teilen, die Wärme, die ich auf meinem dunklen Weg erfahren habe. Das fühlt sich wie eine neue Berufung in meinem Leben an.
Ich bin nicht länger im Sumpf der Vergangenheit gefangen. Meine Füße stehen fest auf festem Boden, und meine Augen blicken auf das Licht, das sich von weitem nähert. Dieses Licht wird durch mich zu anderen fließen. Sobald ich die Versammlung betrete, wird es sich wie ein Ritual anfühlen. Samen der Hoffnung werden gesät, Blumen der Freude werden erblühen, und unsere Leben werden sich sanft im Atem des anderen verbinden.
Ich hoffe, dass jeder, dem ich begegne, auch nur für einen kurzen Augenblick ein Licht in der Stille spüren wird. Mögen sie die warme Möglichkeit entdecken, die in ihrem Leid noch immer lebt und atmet. Und möge diese Möglichkeit zu Hoffnung werden und die Welt schließlich mit einem Lied der Freude erfüllen.
Jetzt bin ich bereit. Die Versammlung hat noch nicht begonnen, aber in mir braut sich bereits ein sanftes Fest zusammen. Es ist die Freude der Gegenwart, die die Vergangenheit umarmt, und die Hoffnung, die sich der Zukunft öffnet. Diesem Licht folge ich.
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